SY
Serkan Yilmaz
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2025-12-12
Thread-Starter
Ich bin 44, spiele seit zwei Jahren Padel und merke zunehmend, dass mein Körper nach einem langen Spieltag anders reagiert als noch vor zehn Jahren. Wadenkrämpfe, Schulter zieht, am nächsten Tag steif wie ein Brett.
Was macht ihr konkret, um fit zu bleiben? Habt ihr ein Kraftprogramm, das speziell auf Padel ausgelegt ist, oder macht ihr einfach allgemeines Training? Und wie handhabt ihr die Regeneration – Ruhetage einplanen, aktive Recovery, Physiotherapie?
Bin gespannt was bei euch funktioniert.
IH
Inés Herrero
Liga-Spieler
Mitglied seit 2025-12-22
42 hier. Seit ich zweimal die Woche Kettlebell-Training mache, sind die Schulterprobleme deutlich besser geworden. Der Fokus liegt auf Rotationsstabilität und Hüftmobilität – beides direkt relevant fürs Padel-Spiel. Dazu 10 Minuten dynamisches Dehnen vor jedem Match, kein statisches.
Die Forschungslage zu exzentrischem Krafttraining für Tennisspieler über 40 ist eigentlich ziemlich eindeutig. Gilt für Padel genauso.
SA
Sonja Albrecht
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2025-12-25
Ich schwöre auf Yoga, einmal die Woche. Klingt vielleicht nicht nach dem typischen Padel-Trainingsprogramm, aber meine Beweglichkeit hat sich enorm verbessert und die Rückenbeschwerden sind weg. Mein Physiotherapeut hat mir das empfohlen und ich bereue es nicht.
RM
Ralf Meinecke
Anfänger
Mitglied seit 2026-01-01
Ich schlafe mehr. Ernsthaft. Mit 46 ist Schlaf das effektivste Regenerationsmittel das ich kenne. Alles andere ist nice-to-have.
MS
Mila Siebert
Liga-Spieler
Mitglied seit 2026-01-10
Das mit dem Schlafen stimmt, aber es reicht nicht allein. Wenn die Muskulatur rund um Knie und Schulter nicht stark genug ist, bringt Schlaf auch nichts mehr.
Ich mache seit zwei Jahren gezielt Beinpresse und Rudern im Gym. Keine Wunder, kein Programm aus dem Internet – einfach solide Grundübungen, 2x pro Woche. Verletzungen sind seitdem deutlich seltener geworden.
CW
Charlotte Wegner
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2025-12-13
Eiswanne nach intensiven Sessions. Nicht angenehm, aber nach drei Monaten bin ich zum Fan geworden. Muskelkater halbiert sich gefühlt.
MT
Miguel Ángel Torres
Pro / Coach
Mitglied seit 2026-01-22
Eiswanne ist umstritten. Aktuelle Studien zeigen, dass Kältetherapie direkt nach dem Training die Muskeladaption hemmen kann – also genau das, was man mit dem Training eigentlich erreichen will. Wenn es nur um Schmerzreduktion geht: ok. Aber als Regenerationstool nach Krafttraining würde ich es nicht empfehlen.
Bei reinen Ausdauer- oder Spieleinheiten sieht die Datenlage anders aus.
ER
Elena Richter
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2025-12-18
Das wusste ich nicht, danke. Dann ist meine Routine nach dem Training vielleicht kontraproduktiv. Macht es einen Unterschied wie lange man wartet bevor man in die Eiswanne geht?
PE
Pedro Escudero
Pro / Coach
Mitglied seit 2025-12-27
Ja, Wartezeit von mindestens 4-6 Stunden nach Krafttraining wird diskutiert. Aber ehrlich gesagt ist die Studienlage noch nicht abschließend. Wenn du keine Muskelaufbauziele hast und einfach weniger Kater willst – mach es wann es sich gut anfühlt.
TK
Tobias Kramer
Liga-Spieler
Mitglied seit 2026-01-14
Ich finde diese ganzen Optimierungsdebatten manchmal etwas übertrieben. Mit 40+ geht es doch vor allem darum, konstant dran zu bleiben und auf den Körper zu hören. Wer drei Mal pro Woche spielt ohne Ausgleichstraining und sich dann wundert warum die Schulter streikt – da hilft keine Eiswanne.
OP
Ole Petersen
Anfänger
Mitglied seit 2025-12-31
Danke für den Thread, genau die Fragen die ich mir auch stelle. Ich fange gerade erst an und merke schon nach wenigen Wochen dass mein Körper Zeit braucht. Werde erstmal mit Yoga anfangen und schauen wie sich das entwickelt.