Spanische Padel-Akademien – welche lohnt sich wirklich?

Gestartet vor 3 Monaten von Jan Brückner  ·  10 Antworten  ·  302 Aufrufe
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Ich plane im Frühjahr eine Trainingswoche in Spanien und versuche gerade, die Akademien sinnvoll zu vergleichen. Auf dem Papier klingen viele gut – Tecnifibre Padel Academy in Madrid, Sanchez-Casal in Barcelona, dazu diverse kleinere Clubs in Marbella oder Valencia. Aber Marketingseiten sagen wenig.

Mich interessiert konkret: Wie ist das Trainer-zu-Spieler-Verhältnis? Wird individuell nach Level gruppiert oder schmeißt man einfach alle zusammen? Und sind die 400-600 EUR für eine Woche realistisch oder eher Einstiegspreis ohne alles?

vor 3 Monaten #1

Sanchez-Casal hat einen soliden Ruf, aber die sind primär auf Tennis ausgerichtet – Padel ist da eher Beiwerk. Wenn du wirklich Padel-fokussiert trainieren willst, würde ich eher Richtung Madrid oder Marbella schauen. World Padel Center in Madrid zum Beispiel.

vor 3 Monaten #2

400-600 EUR ist definitiv der Einstiegspreis ohne alles. Rechne mit Unterkunft, Transfer und Platzbuchungen außerhalb der Kurszeiten eher mit dem Doppelten. Wer das vorher nicht einkalkuliert, wundert sich dann vor Ort.

vor 3 Monaten #3

Ich war letzten Herbst zwei Wochen in Marbella, nicht in einer formalen Akademie, sondern bei einem kleineren privaten Coach der über Instagram buchbar war. Ehrlich gesagt war das intensiver und individueller als alles was ich von Akademie-Erfahrungen meiner Bekannten gehört habe. Manchmal sind die kleinen Anbieter besser.

vor 3 Monaten #4

World Padel Center kenne ich vom Namen, aber deren Akademie-Programm für Erwachsene ist mir nicht geläufig. Hast du da einen konkreten Link oder Kontakt? Die Webseite ist bei denen etwas unübersichtlich.

vor 3 Monaten #5

Schreib die einfach direkt an. Die haben Ansprechpartner die auf Englisch kommunizieren, und die Preise on request sind meistens verhandelbarer als auf der Website angegeben – vor allem wenn du als Gruppe kommst.

vor 3 Monaten #6

Gruppe ist der entscheidende Punkt. Alleine in eine Akademie zu gehen ist teuer und sozial etwas merkwürdig. Zu viert oder sechst rechnet sich das deutlich besser, und ihr habt garantiert ein Level-Match untereinander.

vor 3 Monaten #7

Ich frage mich ob solche Akademien auch für Anfänger sinnvoll sind oder ob man da eher Zeitverschwendung für Coach und Teilnehmer ist. Bin seit acht Monaten dabei, noch sehr lückenhaft in der Technik.

vor 3 Monaten #8

Kommt auf die Akademie an. Gute Anbieter haben explizite Beginner-Camps, da wird nicht gemischt. Aber ich würde dir mit acht Monaten noch kein Spanien-Camp empfehlen – ein intensives Wochenende in Deutschland bei einem guten Trainer bringt dir in dem Stadium mehr, weil du die Grundlagen noch nicht gefestigt hast. Das ist keine Kritik, nur Realismus.

vor 3 Monaten #9

Sehe ich anders. Manchmal bringt ein Umfeld mit wirklich hohem Niveau einen als Anfänger schneller voran als gedacht. Hängt stark von der eigenen Bereitschaft ab, sich auch mal zu blamieren.

vor 3 Monaten #10

Stimmt schon, aber nur wenn der Coach das auch strukturiert begleitet. In einer Gruppe wo drei Leute Worldclass spielen und einer tapsig am Netz steht, lernt der eine nicht – der stört.

vor 3 Monaten #11

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