CB
Clara Bischoff
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2026-01-24
Thread-Starter
Mein Vibora macht mich gerade wahnsinnig. Der Schlag selbst sitzt manchmal ganz ordentlich, aber ich merke, dass meine Schulter beim Durchschwingen zu weit mitgeht - der Oberkörper dreht komplett durch und ich stehe danach halb mit dem Rücken zum Netz.
Resultat: ich bin für den nächsten Ball komplett aus der Position. Hab schon versucht den Schwung abzukürzen, aber dann verliere ich Druck auf den Schlag. Liegt das am Timing, am Standbein, oder mache ich grundsätzlich was falsch beim Bewegungsablauf?
IH
Inés Herrero
Liga-Spieler
Mitglied seit 2025-12-22
Klassisches Problem, wenn die kinetische Kette nicht sauber stoppt. Beim Vibora sollte der Schwung durch die Handgelenks- und Unterarmbewegung kontrolliert werden, nicht durch Schulterrotation. Wenn die Schulter "durchbricht", kompensierst du wahrscheinlich fehlende Unterarmspannung mit dem großen Gelenk. Wo genau triffst du den Ball - Höhe, Abstand zum Körper?
CW
Charlotte Wegner
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2025-12-13
Hatte dasselbe jahrelang. Bei mir wars der Kontaktpunkt: zu nah am Körper, also hatte ich keinen Platz für den Unterarm und hab automatisch den ganzen Torso reingeworfen. Ein halber Schritt mehr Abstand hat mehr gebracht als drei Monate Technikfokus.
TK
Tobias Kramer
Liga-Spieler
Mitglied seit 2026-01-14
Das Standbein ist bei dir wahrscheinlich das eigentliche Problem. Wenn das Gewicht beim Kontakt noch nicht vollständig auf dem vorderen Fuß ist, sucht der Körper Stabilität über die Rotation. Versuch mal, bewusst schon vor dem Schlag das Gewicht zu verlagern, nicht gleichzeitig.
MV
Marco de Vries
Anfänger
Mitglied seit 2025-12-17
Ich frage mich gerade ob ich überhaupt schon Vibora üben sollte, wenn ich das hier lese. Klingt sehr nach einem Schlag der viel falsch machen kann wenn die Basis nicht stimmt.
PG
Pilar Gómez
Liga-Spieler
Mitglied seit 2025-12-20
Für den Einstieg: ja, erstmal Bandeja festigen. Der Vibora ist im Grunde eine aggressive Variante mit anderer Spin-Richtung - wer bei der Bandeja noch Positionsprobleme hat, macht sich mit dem Vibora das Leben unnötig schwer.
JA
Jorge Almeida
Pro / Coach
Mitglied seit 2026-03-04
Um das etwas konkreter zu machen: der Vibora endet idealtypisch mit dem Schläger auf etwa Augenhöhe, Ellenbogen leicht gebeugt, Oberkörper zeigt noch grob zur Spielseite. Wenn du danach mit dem Rücken zum Netz stehst, ist die Follow-through-Bahn falsch - der Schläger geht zu weit über die Schulter nach hinten statt nach vorne-oben abzubrechen.
Kann man mit einem Spiegel oder Video sehr gut diagnostizieren. Ein 10-Sekunden-Clip würde hier mehr bringen als jede Textbeschreibung.
RN
Renata Nowak
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2025-12-24
Video ist eine gute Idee, danke. Werde das beim nächsten Training aufnehmen lassen. Was den Kontaktpunkt angeht - ich tippe selbst darauf, dass ich ihn zu nah am Körper nehme, das hat sich auch schon bei der Bandeja gezeigt. Offenbar ein Grundmuster bei mir.
SB
Steffen Büttner
Liga-Spieler
Mitglied seit 2025-12-29
Wenn das ein wiederkehrendes Muster ist, würde ich kurz auf den Aufstellschritt schauen: viele Spieler machen den letzten Schritt zu groß und kommen dadurch unweigerlich zu nah an den Ball. Kleiner, kontrollierterer Adjustierungsschritt gibt dir deutlich mehr Spielraum für den Arm.