IH
Inés Herrero
Liga-Spieler
Mitglied seit 2025-12-22
Thread-Starter
Ich überlege gerade, ob der deutsche Markt irgendwann für WPT-Spielerinnen interessant wird, die nach ihrer aktiven Karriere ins Coaching gehen. Spanien und Argentinien haben da eine ganz andere Pipeline – Spielerinnen die aufhören und sofort in die Academy-Welt wechseln.
Mich interessiert: Wer wäre eurer Meinung nach eine Spielerin, die stilistisch und kommunikativ wirklich was in deutschen Hallen bewegen könnte? Ich denke dabei weniger an den größten Namen, sondern an Spielerinnen die Technik gut erklären können und vielleicht schon international unterwegs sind.
TK
Tobias Kramer
Liga-Spieler
Mitglied seit 2026-01-14
Alejandra Salazar fällt mir sofort ein. Sie ist seit Jahren eine der technisch versiertesten Spielerinnen überhaupt und erklärt in Interviews sehr strukturiert warum sie bestimmte Entscheidungen trifft. Ob sie nach der Karriere wirklich coacht – keine Ahnung. Aber das Potenzial wäre da.
MP
Markus Pauls
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2026-04-02
Ehrlich gesagt glaube ich, dass der deutsche Markt für internationale WPT-Coaches noch schlicht zu klein ist. Wer kommt für eine Akademie mit 3 Courts nach Hannover wenn er in Madrid 10 Angebote hat? Die Frage ist interessant aber vielleicht 5 Jahre zu früh.
JB
Jan Brückner
Liga-Spieler
Mitglied seit 2026-01-24
Den Punkt nehme ich an, aber das war beim Tennis in den 80ern ähnlich. Irgendwann stimmt die kritische Masse und dann kommen die ersten Namen. Ich glaube Marta Marrero wäre interessant – sie hat nach ihrer Doppelkarriere gezeigt dass sie sehr analytisch an den Sport herangeht.
SN
Sofía Navarro
Pro / Coach
Mitglied seit 2026-01-28
Aus eigener Erfahrung: Ich habe letztes Jahr in einem Camp in Marbella mit einem Trainer gearbeitet der früher WPT-Support-Staff war. Der Unterschied zu deutschen Padel-Trainern die eigentlich Tennistrainer sind ist erheblich. Nicht weil die schlechter sind, sondern weil Padel-spezifisches taktisches Verständnis einfach Zeit braucht die die meisten hier noch nicht hatten.
OP
Ole Petersen
Anfänger
Mitglied seit 2025-12-31
Ich kenne die WPT-Szene ehrlich gesagt nur aus YouTube-Highlights. Gibt es Spielerinnen die da schon aktiv Content machen und erklären? Dann wäre der Übergang zum Coaching doch naheliegend.
FH
Florian Heise
Hobby-Spieler
Mitglied seit 2026-01-01
Gemma Triay macht auf Instagram gelegentlich technische Breakdowns, ist aber noch mitten in ihrer aktiven Karriere. Für echtes Coaching-Engagement in Deutschland ist sie zu weit weg vom Ende der Laufbahn. Ariana Sánchez wäre da interessanter – sie hat dieses lehrhafte Element in Interviews und spricht Englisch fließend, was für den deutschen Markt einfacher wäre als reines Spanisch.
AK
Alexander Koch
Liga-Spieler
Mitglied seit 2026-02-08
Ich bleibe dabei: solange es in Deutschland keine drei Dutzend ernsthafte Hallen mit eigenem Schulungsprogramm gibt, bleibt das akademische Diskussion. Interessant trotzdem – aber nicht planbar.
MT
Miguel Ángel Torres
Pro / Coach
Mitglied seit 2026-01-22
Was ich noch nie gesehen habe: eine WPT-Spielerin die gezielt einen europäischen Nicht-Spanien-Markt als Coaching-Ziel angeht. Das wäre tatsächlich eine Marktlücke. Wenn Padel Avenue und ähnliche Hallen in den nächsten Jahren skalieren, könnte sowas strukturell Sinn ergeben – gemeinsame Camps, Gasttrainer für ein paar Wochen. Müssen ja keine permanenten Stellen sein.