Wilson Bela Pro – rechtfertigt der Schläger wirklich den Preis?

Gestartet vor 4 Wochen von Steffen Büttner  ·  9 Antworten  ·  49 Aufrufe
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Ich überlege seit Wochen, ob ich vom Babolat Technical Viper auf den Wilson Bela Pro wechsle. Auf dem Papier klingt das alles gut – EVA-Rubber-Kern, Carbon 3K-Frame, Diamantform. Aber ich traue keiner Marken-Website mehr. Hat jemand von euch den Schläger wirklich ausgiebig gespielt? Mich interessiert konkret: Wie verhält er sich bei Off-Center-Hits? Und ist der Sweetspot so klein wie er bei Diamantformen oft ist, oder hat Wilson da was getan? 280€+ sind kein Spontankauf.

vor 4 Wochen #1

Habe ihn drei Monate gespielt. Sweetspot ist für eine Diamantform überraschend tolerant, aber Off-Center-Hits verzeiht er trotzdem nicht wirklich – du spürst jeden Millimeter Abweichung im Arm. Wer Power-Schläger gewohnt ist, braucht 2-3 Wochen Umgewöhnung.

vor 4 Wochen #2

Zum Vergleich Babolat Technical Viper vs. Bela Pro kann ich nichts sagen, aber ich finde generell: Signature-Schläger sind zu 70% Marketing. Du zahlst den Namen Lebron mit. Schau dir den Bela Pro 2 oder den Head Gravity an – ähnliche Specs, deutlich weniger Aufpreis.

vor 4 Wochen #3

Das ist nicht ganz fair. Der Bela Pro hat tatsächlich eine andere Gewichtsverteilung als die meisten Diamantformen – mehr Masse am Rahmen, weniger im Herz. Das ist keine Marketingentscheidung, das verändert wirklich wie der Schläger auf Volleys reagiert. Ob das 280€ wert ist, andere Frage.

vor 4 Wochen #4

Ich sehe den Schläger regelmäßig auf Turnieren. Er ist beliebt, keine Frage. Aber genauso viele Spieler auf Liga-Niveau greifen zu Bullpadel Hack oder Nox AT10. Der Bela Pro ist solide, aber kein Gamechanger. Wenn dein aktueller Schläger technisch passt, wechsel nur wenn du konkret weißt was dir fehlt.

vor 4 Wochen #5

Ich hab ihn letzte Woche in einer Halle in Madrid kurz testen dürfen – völlig anderes Gefühl als mein Starter-Schläger natürlich, aber ich kann keinen fairen Vergleich ziehen. Was ich sagen kann: Er liegt unglaublich gut in der Hand.

vor 4 Wochen #6

"Liegt gut in der Hand" ist kein Argument für 280€.

vor 3 Wochen #7

Ich hatte denselben Gedankengang vor einem Jahr und hab mich dann gegen ihn entschieden – bin beim Nox ML10 Pro Cup gelandet. Rückblickend richtig. Aber ich kenne Leute, die schwören auf den Bela Pro und würden nie wechseln. Am Ende ist das so individuell, dass du ihn wirklich selbst anspielen musst bevor du kaufst. Gibt es in Hannover bald ja hoffentlich Möglichkeiten dazu.

vor 3 Wochen #8

Guter Punkt mit dem Anspielen. Hat jemand Erfahrung ob Padel Avenue zum Launch Testschläger anbieten wird? Wäre das Vernünftigste bevor man solche Summen ausgibt.

vor 3 Wochen #9

Dazu gibt es noch keine konkreten Infos soweit ich weiß. Auf dem Newsletter soll ja was kommen. Bis dahin: Racketlon in Berlin oder ein Händler mit Testprogramm wäre die pragmatische Lösung.

vor 3 Wochen #10

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